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Die Befragung der Unternehmen durch das LINK-Institut ergab, dass dieses Jahr 76'000 Lehrstellen besetzt wurden (2006: 74'000). Weitere 3'000 Stellen waren am Stichtag 31. August noch offen. Die Betriebe hoffen, davon 1'000 noch besetzen zu können. Das Angebot von hochgerechnet 79'000 Stellen ist das umfangreichste seit dem Jahr 2000 (79'500).
Die Jugendlichen geben mehrheitlich an, eine zumindest vorübergehende Lösung gefunden zu haben. Wie schon 2006 bezeichnen sich sieben Prozent als arbeitslos bzw. ohne Beschäftigung. Dies sind hochgerechnet rund 9'500 Personen (2006: 10'000). Im allgemeinen erklären sich die Jugendlichen mit ihrer heutigen Lösung als sehr zufrieden. Von den Jugendlichen, die mit einer beruflichen Grundbildung beginnen, sind 76 Prozent sehr zufrieden und 22 Prozent zufrieden. Kontinuierlich steigt die Zahl der Jugendlichen, welche die gefundene Lösung als Übergangslösung bezeichnen (2003: 21 Prozent, 2007: 30 Prozent).
17 Prozent der Jugendlichen (2006: 16 Prozent) standen bereits dieses Jahr vor der Ausbildungswahl, fanden keine Lehrstelle und gaben im August an, sich nächstes Jahr für eine Lehrstelle zu interessieren (Warteschlange). Hochgerechnet sind dies 23'500 Jugendliche (2006: 22'000). Der Anteil der Sprachregionen schwankt zwischen 15 und 20 Prozent; grosse Unterschiede bestehen zwischen jungen Frauen (21 Prozent) und jungen Männern (14 Prozent) sowie zwischen den Nationalitäten (15 Prozent Schweiz, 29 Prozent andere).
In einer Zusatzerhebung wurden die Unternehmen gefragt, welche Kriterien für sie bei der Auswahl von Lernenden wichtig sind. Berufliche Eignung, Berufswahlprozess und Motivation sind die meistgenannten Werte. Der persönliche Hintergrund und die Interessen der Jugendlichen wurden als weniger wichtig eingestuft. In kleinen Unternehmen sind subjektive Eindrücke und der persönliche Hintergrund etwas entscheidender als in grossen. Dort wird eher auf den schulischen Werdegang geachtet.