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Gemeinsam mit den Kantonen und den vier Host Cities gewährleistet der Bund an der EURO 2008 die Sicherheit im öffentlichen Raum. Die Bestände der Polizei und die privaten Sicherheitsdienste reichen dafür nicht aus. Das Parlament hat deshalb den Einsatz von maximal 15'000 Angehörigen der Armee zur Unterstützung der zivilen Einsatzkräfte während der EURO bewilligt. Ihre Aufgabengebiete reichen von Objektschutz über Auf- und Abbauarbeiten bis hin zu Überwachungsflügen. Die Armee erbringt diese Leistungen subsidiär. Die Einsatzverantwortung liegt bei den zivilen Behörden.
"Wir wollen die EURO 2008 als Fest feiern und keine Festung bauen!" Nach diesem Motto sind die Sicherheitskräfte während der EURO zwar präsent, aber sie halten sich im Hintergrund.
Die Einsatzregeln, die so genannten ,Rules of Engagement", haben die zivilen Behörden in Zusammenarbeit mit der Armee festgelegt. Ziel des Polizei- und Armeeeinsatzes ist es, einen störungsfreien Verlauf der EURO zu gewährleisten und verhältnismässige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Der Berner Regierungsrat Hans-Jürg Käser betont, dass die Armee keinen Ordnungsdienst leisten wird. "Ich bin überzeugt, dass die Zusammenarbeit zwischen den zivilen Behörden, der Polizei und der Armee auftragsgerecht und gut funktionieren wird."
"Dieser Anlass ist ein Gewinn für die Armee", sagt Divisionär Peter Stutz. Das Militär kann anlässlich der EURO 2008 die Zusammenarbeit mit den zivilen Partnern über alle Stufen praktizieren und über mehrere Wochen einen echten Führungsverbund ausüben.
Die EURO 2008 ist eine einmalige Chance, die sich der Schweiz in den kommenden Jahrzehnten in dieser Form wohl kaum wieder bieten wird. International gilt die Schweiz als zuverlässig, pünktlich und friedlich. Während der EURO 2008 kann die Schweiz diesen Ruf bestätigen.