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Der thematische Treuhandfonds des IWF mit einem Gesamtvolumen von ungefähr 30 Millionen US-Dollar für die Jahre 2009 - 2013 dient der Finanzierung von technischer Hilfe. Ärmere Länder erhalten Unterstützung, um ihre nationalen Bestimmungen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung anzupassen und die Kontrollsysteme in Einklang mit den anerkannten Mindeststandards zu bringen. Dies ist eine Grundvoraussetzung für eine vertiefte Finanzmarktintegration der Partnerländer, stärkt deren wirtschaftliche Gouvernanz und fördert die Integrität des internationalen Finanzsystems.
Neben der Schweiz beteiligen sich Norwegen, Japan, Saudi-Arabien, Katar, Südkorea, Grossbritannien, Luxemburg und Frankreich an dieser Initiative. Die Schweiz hat massgeblich an der inhaltlichen Ausgestaltung der Initiative mitgewirkt und übernimmt im Jahre 2009 den Vorsitz der Steuerungsausschusses.
Der Schweizer Beitrag ist integraler Bestandteil der vom Parlament im Dezember 2008 bewilligten wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. Die Schweiz hat als Gründungsmitglied der Financial Action Task Force die Mindeststandards zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung mitentwickelt und beteiligt sich international aktiv an der globalen Bekämpfung der grenzüberschreitenden Finanzkriminalität. Die Schweiz hat ein griffiges Abwehrdispositiv gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung und verfügt weltweit über eines der wirksamsten Systeme zur Rückgabe von Potentatengeldern. Mit diesem Beitrag an den Treuhandfonds des IWF unterstreicht die Schweiz ihr Engagement zur Stärkung der Stabilität und Integrität des globalen Finanzsystems.