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1,44 Milliarden für den Nationalstrassenbau 2003

Bern, 19.03.2003 - Bern, 27.03.2003 - Der Bund stellt im Jahr 2003 1,440 Milliarden Franken für den Nationalstrassenbau zur Verfügung. Diesem Betrag stehen Forderungen aus den Kantonen von insgesamt 1,861 Milliarden Franken gegenüber. Auf Grund dieser Divergenz und der allgemeinen Finanzknappheit priorisieren die bundesrätlichen Leitlinien Neubauvorhaben nach Verkehrsnutzen und -dichte ( vgl. Medienmitteilung vom 14.3. zum 7. langfristigen Bauprogramm). Die grössten Kredite werden 2003 den Kantonen Zürich (356,0 Mio.), Jura (121,0 Mio.) und Wallis (110,8 Mio.) zugeteilt.

In diesem Jahr werden das Teilstück Lattigen Wimmis (A6) eröffnet und die Bauarbeiten für den Abschnitt Fildern-Knonau (A4) aufgenommen.

Der Kanton Zürich erhält mit 356 Mio. Franken am meisten Mittel, die hauptsächlich für die Weiterführung der Hauptarbeiten an der Westumfahrung Zürich eingesetzt werden. Der Kanton Jura setzt die 121 Mio. Franken zum grössten Teil für die Weiterführung der Hauptarbeiten auf den Umfahrungen Porrentruy und Delémont ein. Im Wallis sind die gesprochenen 110,8 Mio Franken unter anderem für Vorarbeiten auf dem Abschnitt Sierre - Gampel (Bahnverlegung, Verlegung der T9), für Projektarbeiten zur Umfahrung Visp und für Fertigstellungsarbeiten auf dem Teilabschnitt Visp Ost - Brig vorgesehen. Grössere Kredite werden im Kanton Wallis für den Landerwerb eingesetzt.

Auf Bauabschnitte in der Romandie und dem Tessin werden gesamthaft 506,2 Mio. Franken zugeteilt, das sind 34.9% des Gesamtkredits.

Der Bundesrat hat bei der Mittelzuteilung 2003 folgende Prioritäten gesetzt: Weiterführung der bereits vertraglich gebundenen Arbeiten, Fertigstellung der im Bau weit fortgeschrittenen Abschnitte und Priorisierung der Projekte mit grossem Verkehrsnutzen und -dichte.

Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Internet: http://www.uvek.admin.ch/index.html?lang=de
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