www.news.admin.ch

Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder

Beginn Sprachwahl



Beginn Hauptnavigation

Ende Hauptnavigation


Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Nachhaltigkeitsbericht gibt der EURO 08 gute Noten

Ittigen, 13.11.2008 - Die UEFA EURO 2008 war der erste Fussballgrossanlass, welcher nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit durchgeführt wurde. Wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Anforderungen wurde gleichermassen Rechnung getragen. Zu diesem Zweck hatten die Schweiz und Österreich im Vorfeld Ziele definiert und ein Konzept mit rund 60 Massnahmen entwickelt. Im Nachhaltigkeitsbericht ziehen die Regierungsstellen beider Länder Bilanz. Sie zeigen auf, wie die Ziele erreicht wurden, und formulieren Empfehlungen für künftige Grossveranstaltungen.

Die Schweiz und Österreich haben zusammen mit der Euro 2008 SA und den acht Austragungsorten (Basel, Bern, Genf, Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg, Wien und Zürich) im Vorfeld der EURO 2008 ein Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet. Das Konzept orientierte sich an den drei Dimensionen der Nachhaltigen Entwicklung: Umwelt, Wirtschaft und Soziales/Kultur. Es enthielt knapp 60 Massnahmen in zwölf Themenfeldern. Umgesetzt wurden die Massnahmen durch die Euro 2008 SA, die öffentliche Hand - insbesondere die Austragungsländer und -städte - sowie private Organisatoren. Der Nachhaltigkeitsbericht zeigt auf, wie die Massnahmen umgesetzt und die Ziele erreicht wurden. Beispiele:

Öffentlicher Verkehr forciert

Mehr als 65 Prozent der Besucher im Fernverkehr und 80 Prozent im Nahverkehr reisten mit dem öffentlichen Verkehr (öV) an die Spiele oder zu den Fanzonen. Damit wurde eine hohe Messlatte für künftige Grossveranstaltungen gesetzt. Das so genannte Kombiticket (Matchticket galt als öV-General-Abonnement in beiden Ländern) und das stark erweiterte Verkehrsangebot trugen massgeblich zum Erfolg bei.

Umwelt und Ressourcen geschont

Wassersparende Armaturen und Sonnenkollektoren in den Fussballstadien haben Vorbildcharakter für das Umweltmanagement. In den Fanzonen wurden Mehrwegbecher ausgegeben und damit die Abfallmenge reduziert. Mit der Aktion «Packs ins Brot» wurde an den Verpflegungsständen Verpackungsmaterial eingespart. Der   Energiebedarf in Stadien und Fanzonen wurde zu rund 90 Prozent mit zertifiziertem Ökostrom (Wasser, Sonne und Wind) gedeckt.

Barrieren und Hindernisse abgebaut

Alle Stadien verfügen über spezielle Zugänge und sanitäre Einrichtungen für Gehbehinderte. Insgesamt standen in den Stadien über 4'100 Rollstuhlplätze bereit. Blinde oder sehbehinderte Menschen konnten die Matches mit erweitertem Kommentar zum Spielgeschehen live im Stadion miterleben. Möglich gemacht hat dies ein extra für die EURO entwickeltes Audio-Gerät.

Einen zentralen Teil des Berichts bilden die Erkenntnisse und Empfehlungen, wie zukünftige (Sport-)Grossveranstaltungen ausgerichtet werden sollen. Das Nachhaltigkeitsmanagement an der EURO 2008 war eine Pionierleistung bei Fussball-Grossveranstaltungen und dient als Richtschnur für künftige Projekte.

Adresse für Rückfragen:

Daniel Wachter
Projektleiter Nachhaltigkeit UEFA EURO 2008
+41 (0)31 324 14 50

Herausgeber:

Bundesamt für Raumentwicklung
Internet: http://www.are.admin.ch
Bundesamt für Umwelt BAFU
Internet: http://www.bafu.admin.ch
Bundesamt für Sport
Internet: http://www.baspo.admin.ch/
Volltextsuche



Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
info@bk.admin.ch | Rechtliche Grundlagen
http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de