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Das Wissen, dass Spina bifida und andere schwere Fehlbildungen durch die frühzeitige Einnahme von Folsäure verhindert werden könnten, wird in der Schweiz von höchstens 40% der Frauen umgesetzt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will deshalb die Prophylaxe von Neuralrohrdefekten (NRD) inklusive Spina bifida über verstärkte Aufklärung angehen. Zu diesem Zweck hat eine Expertengruppe im Auftrag des BAG eine Broschüre und ein Faltblatt zum Thema verfasst. Ein 2006 erstelltes rechtliches Gutachten hatte ergeben, dass die von der Eidgenössischen Ernährungskommission 2002 vorgeschlagene Massnahme, ein Grundnahrungsmittel mit Folsäure anzureichern, nicht gesetzeskonform ist.
Die Broschüre soll wichtige Mediatoren wie Ärzte, Apothekerinnen, Lehrer, Ernährungsberaterinnen, Drogisten und Hebammen, sowie interessierte Lebensmittelproduzenten und Lebensmittelverteiler vermehrt für das Thema sensibilisieren. Die Broschüre fasst einerseits die wissenschaftliche Basis zur Prävention von NRD und anderen Fehlbildungen durch Folsäure zusammen. Andererseits befasst sie sich mit der Frage, wie die Verhütung dieser Fehlbildungen in der Schweiz verbessert werden könnte.
Das Faltblatt für interessierte Frauen beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Folsäure und Neuralrohrdefekte.
Dies sind die wesentlichsten Botschaften, die das Faltblatt vermitteln soll: