Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder
Beginn Inhaltsbereich
Der GEAK ist mehr als eine Energieetikette: Er gibt nicht einfach nur den Verbrauch an, sondern beschreibt vor allem die energetische Qualität des Gebäudes. So können die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer eine Sanierungsstrategie festlegen, die auf Fakten und der Empfehlung eines akkreditierten Experten beruht.
Die bekannte Einteilung in sieben Effizienzklassen von A bis G wird auch für den GEAK verwendet. Der Experte bewertet einerseits die Effizienz der Gebäudehülle, also die Qualität der Wärmedämmung von Fassade, Fenstern, Dach und Kellerdecke. Eine Note gibts anderseits aber auch für die Gesamtenergieeffizienz. Dazu zählt neben Heizung und Warmwasser auch der Strombedarf des Gebäudes. Wer erneuerbare Energien einsetzt, wird übrigens mit der Einteilung in eine bessere Kategorie belohnt.
Für den Experten ist es wertvoll, wenn bei seinem Besuch vorhandene Pläne und die Energierechnungen der letzten drei Jahre bereitgehalten werden. Es wird aber kein besserer GEAK ausgestellt, wenn die eine oder andere Rechnung nicht auf dem Tisch liegt. Denn diese Belege dienen dem Experten lediglich zur Überprüfung seiner Berechnungen. Im Zweifelsfall vertraut er seinem Wissen und seiner Erfahrung.
Das Wichtigste am GEAK sind aber nicht die Zahlen, sondern die Empfehlungen des Experten. Wenn er schon das ganze Haus energetisch auf Herz und Nieren prüft, dann ist es für ihn kein grosser Schritt mehr, im Bericht auch konkrete Massnahmen vorzuschlagen.
Nach Abschluss einer Sanierung kann der GEAK zu einem sehr günstigen Preis aktualisiert werden. Schliesslich ist es ja gut zu wissen, in welche Klasse das Gebäude aufgestiegen ist.
Ab dem 3. August 2009 wird auf Webseite www.geak.ch eine Liste mit zertifizierten Experten aufgeschaltet, die den GEAK ausstellen können. Die Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden, die vor 1990 gebaut wurden, können einen Experten aus ihrer Region auswählen, mit ihm Kontakt aufnehmen und direkt einen Besuchstermin festlegen. Die Aktion des Bundes ist auf die ersten 15'000 Ausweise mit Beratungsbericht begrenzt.