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Der promovierte Historiker war vom Bundesrat auf den 1. Februar 1994 zum BAV-Direktor ernannt worden. Er stand während 16 Jahren an der Spitze des Amtes. In diesen Zeitraum fielen unter anderem der Aufbau des FinöV-Fonds als Finanzierungsgrundlage der Infrastrukturprojekte im öffentlichen Verkehr, die erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen zum Landverkehrsabkommen mit der EU und der Aufbau einer modernen Sicherheitsüberwachung als Folge der Bahnreform. In den nächsten Monaten wird Direktor Friedli namentlich die Umsetzung der Zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB) vorantreiben und die Vernehmlassungsvorlage von Bahn 2030 abschliessen. Zu den weiteren wichtigen Geschäften gehören unter anderem die Bahnreform 2, die Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs auf die Schiene und die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs.
Die Wahl der neuen Direktorin oder des neuen Direktors wird durch den Bundesrat auf Antrag des UVEK erfolgen.