Beginn Inhaltsbereich
Die Ministerkonferenz der Internationalen Energie-Agentur (IEA) findet alle zwei Jahre statt. Auf dem Programm standen in diesem Jahr die sichere und nachhaltige Energieversorgung im Kontext der weltweiten Wirtschaftskrise sowie die Förderung der Energieeffizienz und der sauberen Technologien. Diskutiert wurde ausserdem der weitere Ausbau des Dialogs über die globale Energieversorgung sowie der internationalen Zusammenarbeit. Dazu waren auch erstmals China, Indien und Russland als Drittstaaten zur gleichberechtigten Teilnahme an der Ministerkonferenz eingeladen. Die Energieminister verabschiedeten die diskutierten Ziele und Massnahmen in einem Aktionsplan. In der Schlusserklärung zur Konferenz bezeichnete die IEA die aktuelle Wirtschaftskrise als Chance für Investitionen in eine sauberere und sichere Energiezukunft. Beim weltweiten Umbau des Energiesektors seien insbesondere CO2-arme Technologien, moderne Kraftwerke, Übertragungsleitungen, intelligente Stromnetze (Smart Grids) und energieeffiziente Geräte und Infrastrukturen zu fördern.
Bundesrat Moritz Leuenberger nutzte die Ministerkonferenz zu diversen bilateralen Gesprächen. Mit EU-Energiekommissar Andris Piebalgs erörterte er die Fortschritte der bilateralen Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU im Strombereich. Mit dem türkischen Energieminister Hilmi Güler bereitete er ein Memorandum of Understanding zwischen der Schweiz und der Türkei für den Energiebereich vor.