Die Zunahme der Waldfläche soll begrenzt werden können. Die UREK überweist eine parlamentarische Initiative.
Bern, 04.11.2009 - Die Kommissionen für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerats und des Nationalrats sehen einen Handlungsbedarf, um die unerwünschte Zunahme von Waldflächen bei Konflikten mit ökologisch oder landschaftlich wertvollen Gebieten, mit landwirtschaftlichen Vorrangflächen sowie beim Hochwasserschutz zu beseitigen.
Die parlamentarische Initiative (09.474) will am Grundsatz des Rodungsverbots festhalten, in Gebieten mit Zunahme der Waldfläche aber soll die Pflicht des Rodungsersatzes flexibler geregelt werden. Zudem sind weitere geeignete Instrumente und Massnahmen vorzusehen, um in Gebieten mit Waldflächenzunahme der unerwünschten Ausdehnung von Waldflächen entgegenzuwirken. Die Gesamtwaldfläche der Schweiz soll dabei nicht reduziert werden.
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