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Bewirtschaftung grenzüberschreitender Gewässer: internationale Konferenz in Genf

Bern, 09.11.2009 - Vom 10. bis zum 12. November 2009 tagt in Genf die paneuropäische Konferenz zur Bewirtschaftung grenzüberschreitender Wasserressourcen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Herausforderungen, die der Klimawandel im Bereich der Bewirtschaftung grenzüberschreitender Wasserläufe mit sich bringt. Im Namen der Schweiz als Gastgeberland wird Willy Geiger, Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt, die Teilnehmer an der Konferenz empfangen.

An der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens zum Schutz und zur Nutzung grenzüberschreitender Wasserläufe und internationaler Seen (Wasserkonvention) der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) werden 180 Vertreterinnen und Vertreter der Unterzeichnerstaaten sowie zahlreicher internationaler Organisationen teilnehmen. 

Dabei werden die Staaten insbesondere Richtlinien zum Thema Wasser und Anpassung an die Klimaänderungen verabschieden. Diese sollen es den Regierungen erlauben, Strategien zur Koordination nationaler Anpassungsmassnahmen auszuarbeiten, um Konflikte zwischen Nachbarländern zu verhindern.  

Die UNECE-Wasserkonvention ist nicht nur für die Schweiz, sondern für ganz Europa und in besonderem Masse für die mittel- und osteuropäischen Länder ein wichtiges Instrument für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der eng mit dem Wasserzyklus verbundenen Ökosysteme wie Böden, Wälder und Feuchtgebiete.

Adresse für Rückfragen:

Sibylle Vermont, Leiterin der Schweizer Delegation und stellvertretende Vorsitzende der Vertragsstaatenkonferenz, Abteilung Internationales des BAFU, Natel 079 593 28 46

Herausgeber:

Bundesamt für Umwelt
Internet: http://www.umwelt-schweiz.ch

Zusätzliche Verweise:

Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kontakt | Rechtliches
http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de