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Bundesrat Leuenberger vertritt Schweiz an Klima-Vorkonferenz in Kopenhagen

Bern, 13.11.2009 - Die dänische Regierung lädt am 16. und 17. November 2009 Minister aus ausgewählten Ländern nach Kopenhagen ein zur Vorkonferenz zur Weltklimakonferenz von Ende Jahr. Die Schweiz gehört zum Kreis der Eingeladenen und wird durch Bundesrat Moritz Leuenberger vertreten sein.

Mit dem Ziel, im Hinblick auf die UNO-Weltklimakonferenz vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen die letzten Vorbereitungen  zu treffen, lädt Dänemark als Gastgeberstaat traditionsgemäss Minister aus den wichtigsten und im Verhandlungsprozess aktivsten Länder zu einem informellen Treffen ein. Die sogenannte Pre-COP (ministerielle Vorverhandlung vor der 15. Vertragsparteienkonferenz der UNO-Klimakonvention COP 15), an der rund 40 Länder teilnehmen werden, findet am 16. und 17. November 2009 in Kopenhagen statt.

Schweiz als geachteter Akteur in den Klimaverhandlungen

Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter aus den wichtigsten Verhandlungsgruppen (z.B. G77+China, Afrikagruppe, Allianz der kleinen Inselstaaten AOSIS, Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder LDC, EU oder Environment Integrity Group EIG). Die Schweiz hat den Vorsitz der Environment Integrity Group EIG, in der auch Mexiko, Südkorea, Liechtenstein und Monaco Mitglied sind. Sie ist deshalb ebenfalls an der Pre-COP dabei und vertreten durch Bundesrat Moritz Leuenberger. Dass die Schweiz an den entscheidenden Treffen der Klimaverhandlungen teilnehmen kann, ist die Folge ihres grossen Engagements und ihrer Glaubwürdigkeit in dieser Sache.

Die Pre-COP steht unter der Leitung von Connie Hedegaard, der dänischen Ministerin für Klima und Energie, welche auch den Vorsitz der COP 15 innehaben wird. Die Ministerinnen und Minister sind aufgerufen, jene Verhandlungspunkte zu identifizieren, die ein besonderes Engagement verlangen und ihren festen politischen Willen zu äussern, an der COP 15 zu einem substanziellen Abschluss zu kommen.

An der letzten formellen Vorverhandlungsrunde in Barcelona wurden nur zögerliche Fortschritte verzeichnet. Namentlich bei den politisch heikelsten Fragen wie etwa die Verpflichtung aller Länder zur Emissionsreduktion oder die Finanzierung des Kampfs gegen die Klimaerwärmung. Ein entschlossenes Engagement der Minister und Staatschefs wird nötig sein, damit an der Klimakonferenz in Kopenhagen eine umfassende Einigung zustande kommt.

Adresse für Rückfragen:

Thomas Kolly, Chef der Abteilung Internationales des BAFU, Tel. +41 (0) 79 828 48 45

Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Internet: http://www.uvek.admin.ch/index.html?lang=de

Zusätzliche Verweise:

Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kontakt | Rechtliches
http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de