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Das IGF wurde 2005 von der UNO als Plattform für die globale Diskussion über die Nutzung und Verwaltung des Internet ins Leben gerufen. Das Format des IGF ist ein innovatives Experiment der UNO: Das IGF bindet Vertreter der Zivilgesellschaft sowie der Wirtschaft auf gleicher Augenhöhe mit den Regierungen in die Vorbereitung und Durchführung des Forums ein. Das IGF soll damit einen möglichst offenen Austausch zwischen allen Akteuren darüber ermöglichen, unter welchen Rahmenbedingungen das Internet in Zukunft auf der ganzen Welt genutzt werden soll und wie Missbräuche im Internet vermieden werden können.
Diskutiert werden konkrete Fragen der Freiheit und der Sicherheit der Menschen im Internet, des Zugangs zum Internet, die Rolle der Regierungen sowie die Verantwortung der Wirtschaft und der anderen privaten Akteure im Zusammenhang mit der Nutzung und Verwaltung des Internets.
Der Europarat und die Schweiz unterstützen das IGF und auch dessen europäische "Tochter", den Europäischen Dialog zur Internetverwaltung (EuroDIG.org). Die Schweiz setzt sich aktiv für eine Weiterentwicklung des Internets und dessen Verwaltung auf Basis der Grundrechte und des Rechtsstaates ein.
Bundesrat Moritz Leuenberger spricht an der Eröffnung des vom 15. - 18. November dauernden IGF als Vertreter der gleichzeitig beginnenden Schweizer Präsidentschaft des Europarates zu den Teilnehmenden.