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Unter den 200 Publikationen aus der ganzen Welt erhielt der Schweizer Beitrag für die Biennale von Venedig 2008 den Preis für die Kategorie «Lehrwerk». Herausgegeben wurde das Werk vom Ausstellungskurator Reto Geiser.
Die Publikation präsentiert die Arbeiten der vier Forschungslabors der Eidgenössischen Technischen Hochschulen von Lausanne und Zürich. Sie umfasst weiter zwölf Fallstudien über Architekturforschung des 20. Jahrhunderts und Essays von Bruno Latour, Sanford Kwinter, Rolf Pfeifer, Georges Teyssot und Angelus Eisinger. Der Fotoessay von Maris Mezulis vermittelt einen Einblick in die Forschungslabors der ETH Lausanne und der ETH Zürich und präsentiert die Architektur des Schweizer Ausstellungspavillons.
Das Bundesamt für Kultur ist zuständig für die Organisation, die Umsetzung und die Finanzierung des offiziellen Schweizer Beitrags an der Architektur- und Kunstbiennale von Venedig. Für die Ausgabe 2008 der Architektur-Biennale beauftragte es den Basler Architekten Reto Geiser mit der Umsetzung des Schweizer Beitrags und mit dem Kommissariat. Reto Geiser (*1976) arbeitet vorrangig iüber moderne Architektur und den zeitgenössischen Architektur- und Städtebaudiskurs.