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Mit grosser Bestürzung hat der Bundesrat von einem der grössten Erdbeben in der Geschichte Japans und von einem dadurch ausgelösten Tsunami Kenntnis genommen. Das volle Ausmass der Katastrophe ist zur Zeit nicht abschätzbar, aber die ersten Bilder lassen grosse Zerstörungen befürchten.
Die Schweiz bekundet Japans Regierung und der japanischen Bevölkerung sein Beileid und seine tiefe Betroffenheit. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA hat Japan ein Hilfsangebot unterbreitet. Das Schweizerische Korps für Humanitäre Hilfe hält sich bereit, um in kürzester Zeit ein Expertenteam zu entsenden. Derzeit laufen Abklärungen, welche Form von Unterstützung benötigt werden könnte. Die Humanitäre Hilfe des Bundes beobachtet die Konsequenzen des Tsunami auch in den anderen betroffenen Ländern (insbesondere Philippinen und Indonesien).
Die Schweizer Vertretung in Tokio ist dabei, mit den Schweizerinnen und Schweizern in den betroffenen Regionen Kontakt aufzunehmen. Angesichts teilweise unterbrochener bzw. überlasteter Telefonlinien, gestaltet sich die Kontaktaufnahme schwierig. Zur Zeit gibt es keine Hinweise auf Schweizer Bürgerinnen und Bürger unter den Opfern der Katastrophe. Das EDA trifft Vorbereitungen, um die Botschaft personell zu verstärken.