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Das Singapore-ETH Centre for Global Environmental Sustainability (SEC) wurde im September 2010 von der ETH Zürich mit finanzieller Unterstützung der National Research Foundation (NRF) von Singapur gegründet. Am 16. März 2012 findet die offizielle Einweihung des SEC auf dem Campus for Research Excellence and Technological Enterprise (CREATE) statt. Anlässlich dieser Feier wird Bundesrat Berset gemeinsam mit dem Singapurer Minister für Umwelt und Wasserressourcen, Vivian Balakrishnan, das „Future Cities Laboratory“ besuchen. So heisst das erste Forschungsprogramm, das die ETH Zürich mit verschiedenen akademischen Partnern im Rahmen des SEC realisiert. Es zielt darauf ab, in Zukunft nachhaltigere und ressourcenschonendere Grossstädte zu planen. Dies vor dem Hintergrund, dass bereits heute mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebt und Mega-Cities in Asien, Afrika und andern Weltregionen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter wachsen werden.
Bundesrat Berset trifft sich in Singapur mit dem Präsidenten des Stadt-Staates, Tony Tan zu einem Höflichkeitsbesuch. Daneben stehen forschungspolitische Gespräche mit verschiedenen hochrangigen Persönlichkeiten von Singapur auf dem Programm, so mit Raj Thampuran, Direktor des Science and Engineering Research Council von A*STAR und mit Chee Hean Teo, Stellvertreter des Premierministers und Vorsitzender der NRF (National Research Foundation).
Mit dem Gesundheitsminister Singapurs wird Bundesrat Berset allgemeine Fragen zum Gesundheitssystem, zu den Gesundheitsdienstleistungen und deren Finanzierung erörtern. Er wird sich auch über die Anstrengungen Singapurs im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung informieren. Bei einem Besuch im Novartis Institute for Tropical Diseases (NITD) will Bundesrat Berset genauer erfahren, welchen Beitrag dieses Institut zur Forschung und Bekämpfung von Tropenkrankheiten leistet, die insbesondere die Bevölkerung in den ärmsten Entwicklungsländern treffen. In Gesprächen mit Vertretern führender Schweizer Pharmakonzerne vor Ort wird er sich zudem ein Bild über deren Forschungs- und Produktionstätigkeit im Bereich der Biotechnologien machen.