Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder
Beginn Inhaltsbereich
Die Schweiz und Armenien, die im April 2012 das zwanzigjährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen feiern, haben ihre Beziehungen in den letzten Jahren weiter vertieft. Das erste Treffen zwischen Bundesrat Didier Burkhalter und dem armenischen Aussenminister Edward Nalbandian findet beinahe ein Jahr nach dem Armenien-Besuch von alt Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey am 30. März 2011 statt, der im Zeichen der Eröffnung der Schweizer Botschaft in Erevan stand. Am 3. Mai 2011 stattete der armenische Präsident Serge Sarkissian der Schweiz einen Gegenbesuch ab.
Die beiden Aussenminister sprachen über verschiedene Aspekte der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Im Bereich der Wirtschaftszusammenarbeit stellten sie fest, dass das Potenzial trotz günstigen rechtlichen Rahmenbedingungen noch nicht ausgeschöpft ist. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit begrüsst die Schweiz die aktive Mitwirkung der armenischen Regierung bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Projekte der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).
Bei diesem Arbeitsbesuch kamen auch regionale Themen zur Sprache, namentlich das Engagement der Schweiz im Rahmen der Friedensbemühungen im Südkaukasus.
Schliesslich erwähnte Bundesrat Didier Burkhalter den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), den die Schweiz (2014) und Serbien (2015) nacheinander innehaben werden. Er erinnerte auch daran, dass der Bergkarabach-Konflikt in den Augen der Schweiz nur auf friedlichem Weg gelöst werden könne. Daher verfolge sie die Mediationsbemühungen der Minskgruppe der OSZE, die sich ebenfalls für eine solche Lösung einsetze, mit grossem Interesse.