Naturgefahrenbulletin vom 5. Juli 2012, 12:00 Uhr
Bern, 05.07.2012 - Das Bundesamt für Umwelt BAFU beobachtet die aktuelle Lage in den Schweizer Gewässern und koordiniert sich mit MeteoSchweiz sowie den kantonalen Behörden. Das BAFU schätzt die Lage regelmässig neu ein und publiziert seine Schlussfolgerungen im Naturgefahrenbulletin. Die Bevölkerung ist gebeten, sich an die Anordnungen der lokalen Behörden zu halten.
Aufgrund des Regens der letzten Tage und Wochen sind in der Schweiz die Böden verbreitet mit Wasser gesättigt. Zusätzlich führen anhaltende Schnee- und Gletscherschmelze bei den aus den Alpen gespiesenen Gewässern zu überdurchschnittlich hohen Abflüssen und Pegelständen. Bei Starkregen oder Gewittern kann diese Ausgangslage lokal zu Hochwassern und Überschwemmungen führen. Vom Nachmittag des 5. Juli bis am Mittag des 6. Juli sagt MeteoSchweiz erneut Gewitterregen mit Potenzial zu erheblicher Gefahr vor. Welche Gewässer betroffen sein werden, lässt sich für Bäche und kleine Flüsse schwer und für grössere Flüsse nur mit einem Vorlauf von wenigen Stunden vorhersagen. Das Bundesamt für Umwelt BAFU beobachtet die aktuelle Lage in den Schweizer Gewässern und koordiniert sich mit MeteoSchweiz sowie den kantonalen Behörden. Das BAFU schätzt die Lage regelmässig neu ein und publiziert seine Schlussfolgerungen im Naturgefahrenbulletin. Die Bevölkerung ist gebeten, sich an die Anordnungen der lokalen Behörden zu halten.
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