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Bei der Finanzierung kultureller Projekte gilt die Maxime: Lieber wenige Gesuche an der richtigen Stelle einreichen, als viele Gesuche an alle Förderstellen senden. Meist bleibt aber besonders den Neulingen im Gebiet der Kulturfinanzierung gar nichts anderes übrig, als die Administration der Förderstelle mit hohen Portokosten, die das Zurücksenden ihrer Unterlagen generiert, unnötig zu belasten. Für eine gezielte Ansprache wären sie auf detaillierte Informationen zu den Unterstützungskriterien der Stiftungen angewiesen. Diese stehen aber nicht immer zur Verfügung.
«Auch für uns gilt Qualität statt Quantität», betont Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamts für Kultur. Entsprechend hat man im neuen Verzeichnis die Anzahl der verfügbaren Adressen markant reduziert und sich auf reine Förderadressen beschränkt. Damit diese auch immer aktuell sind, werden sie regelmässig durch eine Fachperson kontrolliert und in Zusammenarbeit mit den Institutionen aktualisiert. «Die Qualität der Adressen wird deshalb mit der Zeit weiter steigen», ist Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes, überzeugt.
Die neue Seite bietet aber auch mehr Funktionalität für die Gesuchsteller. So können die individuellen Suchresultate auf der Applikation gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeitet werden.
Kulturfoerderung.ch ist eine Informationsdienstleistung des Bundesamts für Kultur und des Migros-Kulturprozent. Das Verzeichnis umfasst Förderadressen des privaten und des öffentlichen Sektors.