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Einladung für Medienschaffende: Alpenwoche und Alpenkonferenz - Erneuerbare Alpen

Ittigen, 08.08.2012 - Die Schweiz präsidiert momentan die Alpenkonvention. Im Rahmen dieser Präsidentschaft wird sie vom 5. bis 8. September 2012 Gastgeberin der Alpenkonferenz und der erstmals in unserem Land durchgeführten Alpenwoche sein.

Die Alpenwoche will die Menschen, die sich für die Alpen engagieren, zusammenführen und sie zu einem Austausch anregen. Unter dem Motto «Erneuerbare Alpen» bieten nebst einem Symposium zu diesem Thema zahlreiche, parallel geführte Veranstaltungen unterschiedlichen Formats die Gelegenheit, sich mit Fragen der zukünftigen Entwicklung des Alpenbogens auseinanderzusetzen - Fragen wie etwa folgende: «Kleine und mittlere Unternehmen: Unterschätzte Motoren für die wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Erneuerung im Alpenraum?», oder: «Mobilität in den Alpen: Wie können Grenzen und Hürden überwunden werden?», oder «Neue Urbanisierung in den Alpen: Mobilität und Dynamik urbaner Lebensstile».

Eingebettet in die Alpenwoche findet die Alpenkonferenz statt, das Treffen der Umweltministerinnen und -minister der Alpenkonvention. Die Alpenkonferenz bildet den Höhepunkt jeder Präsidentschaft. Sie versammelt alle zwei Jahre die Umweltministerinnen und -minister der Alpenstaaten und ist das beschlussfassende Organ der Alpenkonvention. Bundesrätin Doris Leuthard vertritt als Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die Schweiz. Im Vordergrund stehen die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum im Nachgang zur Rio+20-Konferenz, die makro-regionale Strategie für den Alpenraum, nachhaltiger Tourismus sowie Klima und Energie.

Die Alpenkonvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den acht Alpenstaaten zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums. Alle zwei Jahre übernimmt ein anderes Mitgliedsland die Präsidentschaft; zurzeit ist dies die Schweiz. Zu den Mitgliedern zählen Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, Österreich, Slowenien, die EU und die Schweiz.

Die Schweiz hat sich während ihrer aktuellen Präsidentschaft zum Ziel gesetzt, den Alpenraum in Europa und bei der Europäischen Union besser zu positionieren sowie den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren zu stärken. Darum ist die Alpenkonferenz in die Alpenwoche eingebettet. An der Alpenwoche treffen sich zahlreiche Organisationen und Initiativen aus dem Alpenbogen.

Vierertreffen der deutschsprachigen Umweltministerinnen und -minister

Das Vierertreffen der deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich, Liechtenstein und Schweiz findet jedes Jahr in einem anderen der vier Länder statt. 2012 ist die Reihe an der Schweiz. Um Synergien zu gewinnen, findet das Vierertreffen im Anschluss an die Alpenkonferenz statt.

Detailprogramm
Auf www.alpweek.org finden Sie das detaillierte Programm.

Zeit & Ort
Alpenwoche: Mittwoch, 5. September bis Samstag, 8. September 2012 in Poschiavo (GR).

Medienkonferenz zur Alpenkonferenz: Freitag, 7. September 2012, 11.15 bis 11.50 Uhr, im Casa Console in Poschiavo (zum Vierertreffen wird im Laufe des Nachmittags eine Medienmitteilung publiziert).

Anmeldung für Medienschaffende
Bitte melden Sie sich bis am 24. August an auf www.are.admin.ch/alpenkonvention.

Zusätzliche Verweise:

extern  Detailprogramm Alpenwoche
extern  Anmeldung Alpenwoche für Medienschaffende

Adresse für Rückfragen:

Bundesamt für Raumentwicklung ARE
Stabsstelle Information
+41 (0)31 322 40 55

Herausgeber:

Bundesamt für Raumentwicklung
Internet: http://www.are.admin.ch
Bundesamt für Umwelt BAFU
Internet: http://www.bafu.admin.ch
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