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Mit der Idee, Bienenstöcke zu verschenken, leistet die Schweiz nicht nur einen Beitrag an die Anstrengungen der UNO zur Erhaltung der Biodiversität, sondern verfolgt auch ihre eigenen Ziele in diesem Bereich. Aufgrund eines parlamentarischen Vorstosses anerkannte der Bundesrat 2005 nämlich die wichtigen und vielfältigen Funktionen der Schweizer Bienenzucht, namentlich die Wirtschaftstätigkeit, die Produktion von Honig und anderen Bienenstockerzeugnissen sowie die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen als Beitrag zur Erhaltung des biologischen Gleichgewichts und zur Sicherung des landwirtschaftlichen Ernteertrags. Im Jahr 2008 entwickelte das Bundesamt für Landwirtschaft 2008 ein Konzept für die Bienenförderung. Im Februar 2012 lancierte Greenpeace Schweiz eine nationale Petition zum Schutz der Bienen in der Schweiz.
Das Büro der Vereinten Nationen in Genf (UNOG) hat sich in den letzten Jahren um eine Strategie zur nachhaltigen Entwicklung bemüht. In diesem Rahmen wurde die differenzierte Bewirtschaftung des Ariana-Parks beschlossen. Über 68 000 Quadratmeter Land wurden zu Wiesen umgewandelt, um ein Gebiet mit grosser Blumenvielfalt zu erhalten.
Das Schweizer Bienenhaus im Ariana-Park besteht aus zehn Bienenstöcken in den Farben der Schweiz. Jeder Bienenstock weist eine Inschrift mit einem der UNO-Ziele auf, die den aussenpolitischen Zielen der Schweiz entsprechen, wie zum Beispiel «Frieden», «Menschenrechte» oder «humanitäre Angelegenheiten». Den Honig, der hier ab Juni 2013 produziert wird, werden das UNOG und das EDA verschenken. Es wird eine Ernte von rund 700 kg erwartet. Jedes Honigglas wird die folgende Inschrift in den sechs Amtssprachen der UNO aufweisen:
Pour un Monde plus Doux
For a Sweeter World
Por un Mundo más Dulce
За более Добрый Мир
愿世界更和美
من أجل عالم ألطف
Das vom EDA realisierte und von Präsenz Schweiz finanzierte Projekt wäre nicht möglich gewesen ohne den grossen Einsatz des Centre de formation professionnelle nature et environnement in Lullier/Genf, das am 22. und 23. September 2012 sein 125-jähriges Bestehen feiert, sowie ohne die Unterstützung der Société genevoise d’apiculture und der zuständigen Stellen des UNOG.
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