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Nach dem angeregten Gespräch der beiden Minister, das in angenehmer Atmosphäre verlief, eröffneten sie gemeinsam das zweite Treffen der Gemischten Kommission des Indo Swiss Joint Research Programme (ISJRP). Dort weiteten sie mit einer Vereinbarung das Bilaterale Abkommen von 2003 zur wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit aus. Die zusätzlichen Schwerpunkte sind erneuerbare Energien und Biomedizin. Darum kümmern sich auch zwei indische Forschungsinstitute (Indian Institute of Technology Delhi, International Centre for Genetic Engineering and Biotechnology), die im Rahmen des ISJRP Projekte mit Schweizer Hochschulen durchführen und die der EDI-Vorsteher mit einer hochrangigen Wissenschaftsdelegation besucht (EDI, EDA, EVD, SNF, KTI, EPFL, UNIL, Swiss TPH, Swissnex, BAG).
An den vorherigen Tagen seiner Indienreise traf Bundesrat Berset unter anderem mit dem indischen Gesundheitsminister Ghulam Nabi Azad zusammen. Sie vereinbarten, ein Memorandum of Understandig für den Gesundheitsbereich auszuarbeiten, das im Mai 2013 unterschriftsreif ist. Hauptgegenstände sind: allgemeine Gesundheitsversorgung, nicht übertragbare Krankheiten, pharmazeutische Belange, globale Gesundheit, Komplementärmedizin und die Herausforderungen des Föderalismus im Gesundheitswesen. Überdies vertiefte Bundesrat Berset mit der Kulturministerin Kumari Selja den kulturellen Austausch zwischen der Schweiz und Indien. Dieses Ziel verfolgt auch die lokal geführte Aussenstelle von Pro Helvetia; über deren Tätigkeiten informierte sich der Departementschef bei einem Besuch.