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Bundespräsident Leuenberger besucht mit ausländischen Botschaftern Geothermie-Projekt und Schaulager in der Region Basel

Bern, 15.06.2006 - Am Donnerstag, 22. Juni 2006, wird Bundespräsident Moritz Leuenberger die in der Schweiz akkreditierten ausländischen Botschaftern auf dem traditionellen Ausflug in die beiden Basel führen. Auf dem Programm stehen die Besichtigung eines einzigartigen Projekts zur Nutzung von Erdwärme sowie das zukunftsweisende „Schaulager“ der Emanuel Hoffmann-Stiftung. Beide Projekte zeigen der im diplomatischen Corps versammelten Weltgemeinschaft eine Schweiz mit Innovationswillen und Pioniergeist.

Deep Heat Mining ist ein Energieforschungs- und Entwicklungsprojekt mit Pioniercharakter: In Basel soll eine Pilotanlage für ein geothermisches Kraftwerk entstehen, das weltweit einzigartig wäre. Bis 2009 soll die Erdwärme (Geothermie) derart genutzt werden, dass 10 000 Haushalte Strom und 2700 Haushalte Wärme erhalten. Zur Anwendung gelangt dabei das so genannte Hot-Fractured-Rock-Verfahren, das nach dem Prinzip eines Durchlauferhitzers funktioniert: Kaltes Wasser wird 5000 Meter tief ins Erdinnere geleitet, dort erhitzt und an die Erdoberfläche zurücktransportiert. Danach wird die so gewonnene Wärme in Strom verwandelt. Der Bohrstart erfolgte am 19. Mai. Das Projekt unter der Federführung der Geopower Basel AG wird von den beiden Basler Halbkantonen sowie acht Energiegesellschaften getragen. Der Bund erachtet den Ausbau erneuerbarer Energieträger als wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Schweiz.

Das Schaulager in Münchenstein (BL) wurde im Auftrag der Laurenz-Stiftung vom Architekten-Duo Herzog & de Meuron erbaut. Seit der Eröffnung 2003 lagert es nicht nur fachgerecht die nicht-ausgestellten zeitgenössischen Kunstwerke der Emanuel Hoffmann-Stiftung, sondern ist auch ein Ort für die Forschung und Ausstellungen geworden, die internationale Aufmerksamkeit erregen. Die ungewohnte Kombination von Museum und Lagerhaus wurde in Fachkreisen gar als „Museum der Zukunft“ bezeichnet.  Bundespräsident Leuenberger und die Botschafter werden einen Einblick in die Lagerstätten erhalten und die aktuelle Ausstellung von Tacita Dean und Francis Alÿs besichtigen.

Getreu dem Lied „z’Basel a mim Rhy“ werden die ausländischen Botschafter das Mittagessen an Bord des Flaggschiffs MS Christoph Merian einnehmen.

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Programm des Ausflugs von Bundespräsident Moritz Leuenberger mit dem Corps der in der Schweiz stationierten Botschafter am 22. Juni 2006

09.30 Uhr: Begrüssung auf dem Werkgelände der IWB, Kleinhüningen (Basel) durch VR-Präsident Heinrich Schwendener

09.35 Uhr: Grusswort der Basler Regierung durch Regierungspräsidentin Barbara Schneider

09.40 Uhr: Kurzansprache durch Bundespräsident Moritz Leuenberger

10.00 Uhr: Information Geothermie-Pilotkraftwerk und Besichtigung Bohrplatz

11.30 Uhr: Eintreffen im Dreiländereck

Mittagessen

14.30 Uhr: Eintreffen im Schaulager. Begrüssung durch Elsbeth Schneider-Kenel, Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Landschaft

14.40 Uhr: Begrüssung durch Maja Oeri, Stifterin und Präsidentin der Laurenz-Stiftung anschliessend Einführung durch Theodora Vischer, Direktorin der Laurenz-Stiftung und des Schaulagers,

15.00 Uhr: Rundgang in Gruppen durch das Schaulager

16.00 Uhr: Ende des Rundgangs

16.30 Uhr: Rückfahrt nach Bern

Für die Besichtigungen des Geothermie-Projekts und des Schaulagers ist die Presse zugelassen. Medienschaffende, die über den Besuch des Bundespräsidenten und der Botschafter in Kleinhüningen (Basel) berichten möchten, sind gebeten, sich bis am Dienstag, 20. Juni 2006, bei den Industriellen Werken Basel (IWB) per e-mail (medien@iwb.ch), Telefon (061 275 51 24/67) oder per Fax (061 275 96 86) anzumelden. Medienschaffende, die über den Besuch im Schaulager berichten möchten, sind gebeten, sich bis am Dienstag, 20. Juni 2006, beim Schaulager per e-mail (mediaservice@schaulager.org), Telefon (061 335 32 32) oder per Fax (061 335 32 30) anzumelden.

Adresse für Rückfragen:

Pressedienst UVEK, Harald Hammel, Tel. 031 322 55 11

Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Internet: http://www.uvek.admin.ch/index.html?lang=de
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