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An ihrer heutigen Versammlung haben sich die Delegationen der ECAC-Länder ausgiebig über das Aufsichts-Programm und die Folgen aus dem Flash-Airlines-Unfall unterhalten. Unter anderem nahm die Frage der Information der Öffentlichkeit breiten Raum in der Diskussion ein. Dabei galt es abzuwägen zwischen einer erhöhten Transparenz im Interesse der Passagiere und dem Grundsatz der Vertraulichkeit, der für diverse Staaten Voraussetzung war für eine aktive Mitarbeit an dem Programm respektive dem dazugehörigen Datenaustausch.
Die ECAC sprach sich für eine umfassende Prüfung einer offeneren Information über Flugzeuge mit Landeverbot aus. Eine Arbeitsgruppe soll bis zur nächsten Versammlung Ende Juni Vorschläge unterbreiten, wie weit die Transparenz in dieser Frage gehen soll. Die Schweizer Delegation hofft, dass sich bald eine praktikable Lösung finden lässt.Im Weiteren besprach die Konferenz eine Reihe von Verbesserungsmassnahmen am Aufsichts-Programm. So soll der Ablauf der Kontrollen weiter standardisiert werden. Vorgesehen sind unter anderem Richtlinien, welche die von den Inspektoren angewandten Beurteilungskriterien klarer regeln. Auch hierzu wird die Arbeitsgruppe bis zur nächsten ECAC-Versammlung konkrete Vorschläge erarbeiten.