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Im vergangenen April hatten Vertreter der FAA das BAZL besucht. Themen der Gespräche waren die Aufsicht über Luftverkehrs- und Unterhaltsbetriebe in der Schweiz, die Anwendung technischer Vorschriften, die Durchsetzung rechtlicher Erlasse sowie die Reorganisation der Schweizer Sicherheitsaufsicht im Luftverkehr. Im Rahmen dieser Reorganisation werden die Bereiche Sicherheit und Luftfahrtentwicklung innerhalb des Amtes getrennt sowie der Etat um 60 Stellen erhöht. Ende letzter Woche informierte die FAA das BAZL über ihre Einschätzung. Die FAA kommt zum Schluss, dass das BAZL die internationalen Standards im Bereich der Sicherheitsaufsicht einhält. Angesichts der knappen Ressourcen im Aufsichtsbereich beurteilt sie aber die laufende Aufstockung des Personaletats um 60 Stellen als dringend. Zudem begrüsst die FAA die Zusammenarbeit mit der britischen Zivilluftfahrtbehörde CAA UK. Diese unterstützt das BAZL in der Inspektorentätigkeit, bis der Ausbau des BAZL-Inspektorenkorps abgeschlossen ist. Längerfristig werden die beiden Aufsichtsbehörden in der Aus- und Weiterbildung ihrer Inspektoren zusammenarbeiten.
Die Gespräche zwischen FAA und BAZL basieren auf dem bilateralen Luftverkehrsabkommen mit den USA. Dieses räumt den beiden Vertragsstaaten gegenseitig das Recht ein, Konsultationen zur Sicherheit des Luftverkehrs zu verlangen. Die meisten der über 130 Luftverkehrsabkommen, welche die Schweiz mit anderen Ländern abgeschlossen hat, enthalten eine solche Klausel.