Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder
Beginn Inhaltsbereich
Die während der Inspektion durchgeführten detaillierten Berechnungen haben ergeben, dass die heute durchgeführte Entflechtung nicht in jedem Fall genügend ist, um gefährliche Annäherungen von abfliegenden und durchstartenden Flugzeugen zu vermeiden. Um die Sicherheit der Verfahren zu erhöhen, hat das BAZL gegenüber Skyguide angeordnet, ab morgen als kurzfristige Massnahme folgendes anzuwenden: Die Separation zwischen an- und abfliegenden Maschinen wird von 6 auf 8 Meilen erhöht, wenn das startende Flugzeug einen ostorientierten Flugweg hat, und von 6 auf 12 Meilen verdoppelt, wenn es westwärts unterwegs ist. Als Folge davon wird die Kapazität auf dem Flughafen Zürich zurückgehen. Lärmmässig hat diese Regelung keine Auswirkungen. Spezialisten arbeiten bereits an Alternativ-Lösungen, welche das BAZL dann wieder überprüfen wird. Die vom BAZL angeordnete Anpassung von Flugverfahren hat keinen Zusammenhang mit der deutschen Verordnung für Anflüge auf den Flughafen Zürich durch den süddeutschen Luftraum. Sie ist ausschliesslich das Ergebnis von Sicherheitsüberlegungen.
Bereits im letzten Dezember hatte das BAZL gestützt auf eine Sicherheitsempfehlung des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) Anpassungen am Betriebsverfahren Abflug 16/Durchstart 14 verlangt. Das BAZL hatte damals angeordnet, dass die bei schlechtem Wetter geltende Staffelung zwingend auch bei guter Sicht durchzuführen ist. Die Umsetzung dieser Anweisung durch Skyguide erfolgte durch die Anwendung der 6-Meilen-Abstand-Regelung auch bei guten Wetterverhältnissen.