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Am vergangenen Sonntag kam es auf dem Flughafen Zürich zu einem Vorfall. Eine auf die Piste 14 anfliegende Maschine leitete kurz vor dem Aufsetzen einen Durchstart ein, derweil ein auf der Piste 10 nach Osten startendes Flugzeug bereits angerollt war. Auf Befehl der Flugsicherung führte der Pilot der zweiten Maschine einen Startabbruch durch. Das BFU hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.
Im Rahmen der Inspektion von Mitte September hatte das BAZL auch alle anderen Betriebskonzepte beurteilt. Weitere Sofortmassnahmen als die am 1. Oktober erlassenen erwiesen sich demnach nicht als notwendig. Allerdings wurde beim Betriebskonzept «Landungen auf Piste 14 und Starts von Piste 10 im Falle eines Durchstarts» dennoch Verbesserungsbedarf festgestellt.Weiter hat das BAZL Skyguide beauftragt, die anderen Betriebskonzepte auf dem Flughafen Zürich ebenfalls zu überprüfen und falls notwendig im Interesse der Sicherheit Anpassungen zu definieren. Die Arbeiten sind derzeit im Gang. Inwiefern der Vorfall vom letzten Sonntag einen Zusammenhang mit dem festgestellten Verbesserungsbedarf am Betriebskonzept mit den Pisten 14 und 10 hat, wird die Untersuchung des BFU zeigen.