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In seinem Bericht hat das BAZL verschiedene Varianten erarbeitet, um die ungedeckten Kosten in einzelnen Bereichen bei Skyguide zu beheben. Eine Übernahme der ungedeckten Flugsicherungskosten bei den kleineren Flughäfen etwa durch den Bund, wie dies im Ausland teilweise praktiziert wird, kommt angesichts der angespannten Lage der Bundesfinanzen nicht in Frage. Eine Überwälzung auf die Flugplatzbenützer ist auch nicht möglich, da dies teilweise zu Gebührenerhöhungen von 300 bis 700 Prozent führen dürfte. Weitere Möglichkeiten, wie die Erhebung von Streckengebühren bei der Kleinaviatik fallen ausser Betracht, weil die administrativen Kosten für die Gebührenerhebung höher wären als der Ertrag. Andere Massnahmen hätten negative wirtschaftliche und regionalpolitische Effekte. Einzig die Verrechnung der Kosten für den Flugwetterdienst ist nach Meinung des BAZL weiter zu verfolgen. Die Mehrbelastung für die Leichtaviatik von rund 1,3 Millionen Franken würde zu einer Erhöhung der Anfluggebühren von durchschnittlich 60 Prozent führen.
Weiter schlägt das BAZL vor zu prüfen, ob nicht die Kantone oder Gemeinden mit Regionalflugplätzen an den ungedeckten Flugsicherungskosten zu beteiligen sind. Kantone und Gemeinden im Umfeld von Regionalflugplätzen ziehen schliesslich wirtschaftlichen Nutzen aus diesen Infrastrukturanlagen.