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Olympische Winterspiele 2022: Bundesrat setzt interdepartementale Arbeitsgruppe ein

Bern, 20.04.2011 - Der Bundesrat hat am Mittwoch eine interdepartementale Arbeitsgruppe zur Begleitung einer allfälligen Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022 eingesetzt. Geleitet wird sie vom Bundesamt für Sport. Den Grundsatzentscheid über die Unterstützung des Bundes für eine Schweizer Kandidatur müsste der Bundesrat im Oktober 2011 treffen.

Die interdepartementale Arbeitsgruppe (IdAG), die unter der Leitung des VBS (Bundesamt für Sport) steht, wird in einer ersten Phase von verschiedenen Bundesstellen gebildet, die eine Kandidatur auf ihre Vereinbarkeit mit den Vorgaben des Bundes überprüfen würden. Die IdAG wird die Erarbeitung einer Kandidatur Schweiz begleiten und - sofern notwendig - unterstützen.  Sie kann von den Erfahrungen der Fussball-Europameisterschaft Euro 08 profitieren und wird dort aktiv werden, wo für die Fortführung der regionalen Planung Abklärungen auf Bundesebene notwendig sind (z.B. Raumplanung, Verkehr, Sportanlagen, nachhaltige Entwicklung).

Im weiteren müssen im Rahmen der IdAG die provisorischen Kostenschätzungen im Bereich Sicherheit und Infrastruktur überprüft werden. Gestützt auf die Erkenntnisse der IdAG - und sofern die Überprüfung der Vorgaben eine positiven Entscheid zulässt ‒ stellt das VBS im Oktober 2011 nach Konsultation der betroffenen Kantone dem Bundesrat Antrag auf eine allfällige Unterstützung einer Schweizer Kandidatur.

In der Antwort vom 1. September 2010 auf die Anfrage von Nationalrat Tarcisius Caviezel (Olympische Winterspiele in der Schweiz) war der Bundesrat zum Schluss gekommen, dass die Durchführung von Olympischen Winterspielen machbar sei, wenn es sich um «Weisse Spiele» mit kurzen Wegen in einer alpinen Landschaft bei primärer Nutzung der vorhandenen Infrastruktur handelt.

Im Herbst 2010 hatte sich das Sportparlament, die Legislative des Landes-Sportdachverbands Swiss Olympic, für vertiefte Abklärungen einer möglichen Kandidatur 2022 ausgesprochen. Über die Vergabe entscheidet das IOC im Juli 2015. Deshalb müssen Vorentscheide von Bund, Kantonen und Gemeinden in den kommenden Monaten gefällt werden.

Für die Lancierung einer Olympiakandidatur ist Swiss Olympic verantwortlich. Der Landesdachverband hat interessierte Regionen aufgefordert, bis Ende März 2011 einen Fragenkatalog zu einer Kandidatur zu beantworten. Eingegangen sind Antworten der Regionen Davos und St. Moritz, Wallis, Bern und Genf. Diese Unterlagen werden nun von Swiss Olympic analysiert und dienen als Basis für eine Kandidatur.

Adresse für Rückfragen:

Martin Bühler
Sprecher VBS
031 324 50 86

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