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EASA anerkennt Schweizer Unterhaltsbetriebe

Bern, 20.12.2004 - Die Schweizer Unterhaltsbetriebe haben von der EASA, der neuen EU-Sicherheitsagentur im Luftverkehr, die Akkreditierung für den europäischen Raum erhalten. Dadurch können diese Betriebe weiterhin ohne Einschränkungen im europäischen Zivilluftfahrts-Markt tätig sein.

Die EASA (European Aviation Safety Agency) hat im Herbst 2003 ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird sukzessive von den nationalen Behörden Aufgaben in den Bereichen Aufsicht und Zertifizierung übernehmen und sich dadurch zur europäischen Instanz für Sicherheit, Normen und Vorschriften in der Aviatik entwickeln. Die staatlichen Aufsichtsbehörden werden ihre Rolle auch in Zukunft beibehalten, jedoch eng mit der EASA zusammenarbeiten.

In einem ersten Schritt hat die EASA die Aufsicht über den Unterhalt von Luftfahrzeugen übernommen. Für die über die Landesgrenzen hinaus tätigen Schweizer Unterhaltsbetriebe und Ausbildungsstätten für Unterhaltspersonal war es deshalb von grosser Bedeutung, dass sie zeitgleich mit den Unternehmen aus dem EU-Raum die Anerkennung durch die EASA erhalten. Bis anhin waren die Schweizer Unterhaltsbetriebe bei den Joint Aviation Authorities akkreditiert, der über 40 Staaten Europas – darunter auch die Schweiz – angehören. Diese Joint Aviation Authorities werden in den nächsten Jahren schrittweise durch die EASA abgelöst.

Obwohl die Schweiz noch nicht Mitglied der EASA ist, gelang es der Schweizer Industrie und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), eine Akkreditierung für alle 72 Unterhalts- und die 2 Ausbildungsbetriebe in der Schweiz, die darum nachsuchten, zu erhalten. Dadurch können diese Firmen im EU-Raum unverändert und ohne Einschränkungen tätig sein, werden doch ihre Arbeiten respektive Ausbildungsgänge vollumfänglich anerkannt. Ohne die Akkreditierung wäre den Betrieben der Zugang zum EU-Markt versperrt beziehungsweise mit derart hohen Hürden bepflastert worden, dass ihnen massive wirtschaftliche Nachteile gedroht hätten. Teilweise wären die Unternehmen gar in ihrer Existenz tangiert worden.

Der formelle Beitritt der Schweiz zur EASA kommt im nächsten Jahr auf die politische Traktandenliste. Nach der getroffenen grundsätzlichen Einigung zwischen der Schweiz und der EU auf fachlicher Ebene ist vorgesehen, dass das Parlament im nächsten Jahr über den Beitritt befinden wird. Die Zustimmung der Eidg. Räte vorausgesetzt, erscheint ein Beitritt der Schweiz zur EASA auf Anfang 2006 möglich.

Herausgeber:

Bundesamt für Zivilluftfahrt
Internet: http://www.bazl.admin.ch
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