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Neue Anflugregeln für Zürich: erste Bilanz gezogen

Bern, 18.11.2003 - Vertreter der schweizerischen und der deutschen Behörden haben an einem Treffen eine erste Bilanz über die seit Ende Oktober 2003 geltende Verordnung Deutschlands für Anflüge auf den Flughafen Zürich gezogen. Die beiden Delegationen sahen nach der erfolgten Präzisierung der Ausnahmeregelung keinen Bedarf für unmittelbare zusätzliche Massnahmen.

Am 30. Oktober trat die verschärfte Verordnung Deutschlands für Anflüge auf den Flughafen Zürich in Kraft. Sie gestattet die Anwendung der Ausnahmeklausel (Anflüge von Norden) während den morgendlichen und abendlichen Sperrzeiten nur noch bei ungenügenden Sichtverhältnissen. Am Wochenende des 1./2. Novembers kam es bedingt durch rasch wechselnde Wetterverhältnisse zu mehreren Konzeptwechseln, wodurch der Betrieb auf dem Flughafen Zürich nachhaltig erschwert wurde. In einem Gespräch vereinbarten Experten des BAZL und des deutschen Verkehrsministeriums daraufhin umgehend eine Präzisierung der Ausnahmeklausel. Demnach können Anflüge auch während den Sperrzeiten von Norden her erfolgen, wenn die Sicht für Süd- oder Ostanflüge im Bereich des Endanflugs durch einzelne Wolken beeinträchtigt wird.

An einem Treffen in Bern haben sich auf Fachebene Vertreter Deutschlands und der Schweiz über die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Anflugregime für den Flughafen Zürich ausgetauscht. Dabei konstatierten sie, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Flugsicherungen bisher einwandfrei funktioniert hat. Sie stimmten auch überein, dass durch die erfolgte Präzisierung der Ausnahmeregelung die aufgetretenen Erschwernisse im Betriebsablauf behoben werden konnten. Unmittelbaren zusätzlichen Handlungsbedarf erkannten sie keinen. Weiter setzten die Delegationen ihre Diskussionen über technische Aspekte einer künftigen Regelung der Flugsicherung im süddeutschen Luftraum fort.

Herausgeber:

Bundesamt für Zivilluftfahrt
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