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Solar Impulse darf nächtliche Versuchsflüge von Payerne aus durchführen

Bern, 17.02.2010 - Der Bundesrat hat Versuchsflüge des Projektes Solar Impulse ausserhalb der Öffnungszeiten des Flugplatzes Payerne bewilligt. Er hat einer entsprechenden Verordnung zugestimmt und diese auf den 1. April 2010 in Kraft gesetzt.

Das in der Schweiz entwickelte Projekt Solar Impulse (Bertrand Piccard / André Borschberg) ist eine grosse technologische Herausforderung, deren Bedeutung weit über die Luftfahrt hinaus reicht. Im Rahmen der Versuchsphase wollen die Ingenieure von Solar Impulse eine Reihe von nächtlichen Testflügen ab dem Flugplatz Payerne durchführen. Diese Versuchsflüge sollen ab kommendem Frühling während rund drei Jahren stattfinden. Sie sollen die Flugfähigkeit des Flugzeugs, das nur von Sonnenenergie angetrieben wird, während der Nacht belegen. Ziel der Tests ist der Nachweis, dass sich das Flugzeug ohne jeden Treibstoff 36 Stunden nonstop in der Luft halten kann. Die Versuchsflüge sollen früh am Morgen oder spät am Abend stattfinden und gelegentlich durch einen Helikopter begleitet werden, welcher die technischen und wissenschaftlichen Kontrollinstrumente mitführt.

Die Testflüge müssen grundsätzlich die Regeln der Zivilluftfahrt und bestehenden Bestimmungen für den Betrieb des Flugplatzes Payerne einhalten. Diese Regelungen lassen keine Starts und Landungen von nicht kommerziellen Flügen zwischen 22  und 6 Uhr zu. Der Bundesrat hat deshalb eine Verordnung erlassen, dank der das Projekt Solar Impulse die nächtlichen Flüge durchführen kann. Die Dauer der Verordnung ist befristet und der Geltungsbereich ist auf den Flugplatz Payerne beschränkt. Die Zahl der Testflüge zwischen 22 und 6 Uhr ist begrenzt auf 20 pro Jahr. Diese Einschränkung erlaubt es, die Lärmauswirkungen der Tests auf die Bevölkerung zu begrenzen. Die vom Bund angehörten Anliegergemeinden des Flugplatzes haben sich mit den Regelungen einverstanden erklärt. Die Verordnung tritt am 1. April 2010 in Kraft und gilt bis 31. Dezember 2013.

Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
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