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Offizieller Arbeitsbesuch des Aussenministers von Montenegro, Nebojsa Kaluderovic

Bern, 19.11.2012 - Der Vorsteher des EDA, Bundesrat Didier Burkhalter, hat am Montag, den 19. November 2012, den montenegrinischen Aussenminister Nebojsa Kaluderovic zu einem offiziellen Arbeitsbesuch empfangen. Gegenstand der Gespräche waren die bilateralen Beziehungen, die Europapolitik und verschiedene Themen im Zusammenhang mit aktuellen internationalen Fragen.

Die Schweiz, die Montenegro im Juni 2006 nach der friedlichen Abspaltung von Serbien anerkannt hat, unterhält ausgezeichnete Beziehungen mit diesem Land, wie der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beim Empfang seines Gastes sagte. Es war der erste offizielle Besuch eines so hohen montenegrinischen Vertreters in der Schweiz.

Bundesrat Burkhalter und Aussenminister Kaluderovic sprachen über die bilateralen Beziehungen. Die ersten politischen Beratungen zwischen der Schweiz und Montenegro fanden im Jahr 2009 statt. Mit der Eröffnung eines Generalkonsulats in Podgorica im März 2011 wurden die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verstärkt. Zu den weiteren Meilensteinen in der bilateralen Zusammenarbeit zählen die Kooperation innerhalb der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), das Abkommen zwischen Montenegro und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) sowie die 2011 unterzeichneten Abkommen in den Bereichen Migration, Luftfahrt und Landwirtschaft.

Auch die Europapolitik kam in den Diskussionen zwischen den Delegationen zur Sprache. Der montenegrinische Aussenminister erinnerte daran, dass Ende Juni 2012 Verhandlungen über einen Beitritt Montenegros zur Europäischen Union (EU) aufgenommen wurden. Bundesrat Burkhalter seinerseits erklärte seinem Amtskollegen den von der Schweiz verfolgten bilateralen Weg sowie die Vorschläge bezüglich institutioneller Fragen, die der Bundesrat der Europäischen Kommission im Juni unterbreitet hat.

Beide Minister diskutierten auch über die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), deren Präsidentschaft die Schweiz 2014 übernehmen wird. Montenegro ist der letzte (56.) Staat, der der OSZE beigetreten ist. Schliesslich gingen die beiden Minister allgemein auf aktuelle internationale Fragen ein, wobei vor allem die Situation in Syrien zur Sprache kam.

Zusätzliche Verweise:

extern  Bilaterale Beziehungen Schweiz – Montenegro

Adresse für Rückfragen:

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Bundeshaus West
CH-3003 Bern
Tel.: +41 (0)31 322 31 53
Fax: +41 (0)31 324 90 47
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Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
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