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SIL Zürich: Auftakt der Arbeiten auf technischer Ebene erfolgt

Bern, 18.03.2005 - Im November letzten Jahres hatte der Bund den Koordinationsprozess Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für den Flughafen Zürich wieder angestossen. Er soll bis Ende 2007 die Grundlagen für den künftigen Betrieb des Flughafens definieren. Der Prozess gliedert sich auf in einen fachtechnischen Bereich und eine politische Ebene mit den Koordinationsgesprächen sowie das darauf folgende ordentlichen Verfahren, das unter anderem eine öffentliche Auflage umfasst. Heute ist der Auftakt der Arbeiten auf Fachebene erfolgt.

Ziel des SIL-Koordinationsprozesses ist es, die Grundlagen für das so genannte Objektblatt des Flughafens Zürich zu erarbeiten. Gestützt auf das Objektblatt kann dann das definitive Betriebsreglement ausgestaltet werden. Das SIL-Objektblatt enthält unter anderem die raumplanerischen Rahmenbedingungen für den Betrieb des Flughafens. Deshalb sind die Sachplanung des Bundes und die Richtplanung der betroffenen Kantone aufeinander abzustimmen.

Im Gegensatz zum ersten SIL-Koordinationsprozess, dessen Ergebnis sich als nicht tragfähig erwies, erfolgt diesmal eine möglichst weit gehende Trennung von Facharbeit und politischer Entscheidfindung. Die Facharbeit geschieht in den technischen Arbeitsgruppen, die politische Diskussion findet an den Koordinationsgesprächen statt.

In der ersten Phase des Koordinationsprozesses geht es darum, Betriebskonzepte zu erarbeiten und zu prüfen, die sowohl dem SIL-Verfahren als auch der Richtplanung der Kantone zugrunde gelegt werden können. Dabei werden auf Fachebene die technisch-aviatischen Lösungsansätze erarbeitet und deren Beurteilung insbesondere auch im Hinblick auf die Sicherheit vorgenommen. Beteiligt an diesen Arbeiten, die in mehreren Fachgruppen ablaufen, sind Vertreter des Kantons Zürich, des Flughafens Zürich, der Flugsicherung Skyguide und der Bundesstellen BAZL, BUWAL, ARE und Luftwaffe.

Die auf der Fachebene erzielten Ergebnisse werden dann auf politischer Ebene im Rahmen der Koordinationsgespräche validiert und diskutiert. An diesen Gesprächen sind auch die raumplanerisch betroffenen Nachbarkantone Aargau und Schaffhausen beteiligt. Die anderen Nachbarkantone informiert der Bund regelmässig über den Stand des Koordinationsprozesses und sorgt dafür, dass auch sie ihre Haltung einbringen können. Deutschland wiederum nimmt auf eigenen Wunsch nicht aktiv teil, begleitet den Koordinationsprozess aber auf fachlicher Ebene.

Bis Ende 2007 sind drei Koordinationsgespräche vorgesehen. Das erste, bei dem die Eckwerte für den künftigen Betrieb und die Bewertungskriterien für die verschiedenen Varianten Hauptthemen bilden werden, ist für kommenden Sommer geplant.



Herausgeber:

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