Rüstungschef auf Dienstreise in Singapur und Südkorea
Bern, 06.02.2026 — Der Rüstungschef Urs Loher war vom 2. bis 6. Februar 2026 auf Dienstreise in Singapur und Südkorea. In diesem Rahmen fanden Treffen mit verschiedenen Behörden, Organisationen und Firmen statt. Zudem besuchte der Rüstungschef die Singapore Airshow 2026.
Vom 2. bis 4. Februar 2026 befand sich der Rüstungschef Urs Loher in Singapur. Dort besuchte er unter anderem die Rüstungsmesse Singapore Airshow, die alle zwei Jahre stattfindet und an der auch Schweizer Firmen vertreten sind. Sie dient als Forum für den Austausch zwischen Regierungen, nationalen Streitkräften, der Industrie und der Wissenschaft. Im Rahmen seines Aufenthaltes in Singapur fanden auch Treffen mit singapurischen Behörden und Regierungsvertreterinnen und -vertretern statt.
Memorandum of Understanding zwischen der Schweiz und Singapur
Im Zentrum dieser bilateralen Arbeitsgespräche mit Singapur standen nationale und internationale rüstungspolitische Entwicklungen, laufende bilaterale Projekte sowie künftige Kooperationsmöglichkeiten. Insbesondere wurde über laufende Arbeiten und Ausbaumöglichkeiten im Rahmen des Memorandum of Understanding (MoU) zwischen der Schweiz und Singapur diskutiert. Das im März 2025 verabschiedete MoU erlaubt es der Schweiz und Singapur ihre Zusammenarbeit in den Bereichen wehrtechnische Forschung, Entwicklung und Innovation sowie Rüstungsbeschaffung zu vertiefen.
Erstmaliger Besuch in Südkorea
Im Anschluss reiste der Rüstungschef weiter nach Seoul, Südkorea. Dort fanden am 5. und 6. Februar 2026 Treffen mit Behörden, Organisationen sowie verschiedenen Industrievertreterinnen und -vertretern statt. Auch in Südkorea tauschte sich der Rüstungschef zu nationalen und internationalen rüstungspolitischen Entwicklungen aus. Im Zentrum der Besuche stand zudem der Austausch über eine mögliche Verstärkung der Zusammenarbeit. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der Rüstungspolitischen Strategie des Bundesrates, welche unter anderem zum Ziel hat, künftige Rüstungskooperationen auch mit demokratischen Staaten ausserhalb Europas, beispielsweise im asiatisch-pazifischen Raum, zu verstärken.