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MedienmitteilungVeröffentlicht am 16. September 2025

Die Schweiz geht neue Wege zur Diversifizierung ihrer Handelsbeziehungen

Bern, 16.09.2025 — Am 16. September 2025 hat Bundesrat Guy Parmelin zusammen mit Ministerinnen und Ministern von 13 weiteren Staaten die «Future of Investment and Trade Partnership» lanciert. Die neue Initiative vereint kleine und mittelgrosse Volkswirtschaften mit einem Interesse an einem offenen und regelbasierten globalen Handel. Für die Schweiz ist dies eine weitere Plattform zur Stärkung und Diversifizierung ihrer Handelsbeziehungen.

Das aktuelle handelspolitische Umfeld ist von Spannungen und Unsicherheiten geprägt. Die internationale regelbasierte Handelsordnung gerät zunehmend unter Druck. Das Risiko einer Fragmentierung der Weltwirtschaft und einer Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums erhöht sich. Für Länder wie die Schweiz, die eng in die globalen Wertschöpfungsketten eingebunden sind und auf offene, verlässliche Handelsbedingungen angewiesen sind, sind diese Entwicklungen besorgniserregend.

Vor diesem Hintergrund haben 14 kleine und mittelgrosse Volkswirtschaften die «Future of Investment and Trade (FIT) Partnership» ins Leben gerufen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben der Schweiz auch Brunei, Chile, Costa Rica, Island, Liechtenstein, Marokko, Neuseeland, Norwegen, Panama, Ruanda, Singapur, die Vereinigten Arabischen Emirate und Uruguay. Die Schweiz war massgeblich an der Konzeption dieser Initiative beteiligt und wird bei der FIT Partnership weiterhin eine Führungsrolle spielen.

Gemeinsam wollen die Mitglieder ihren Einfluss in der Weltwirtschaft vergrössern, das regelbasierte Handelssystem stärken und Lösungen für die Herausforderungen im globalen Handel erarbeiten. Thematische Schwerpunkte sind die Resilienz von Lieferketten, der Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse, Investitionserleichterungen und der Einsatz neuer Technologien im Handel. Die FIT Partnership funktioniert als Netzwerk, wobei die Mitglieder keine rechtlichen Verpflichtungen eingehen und keine formelle Organisationsstruktur aufbauen. Die FIT Partnership steht weiteren interessierten Staaten offen, und zieht auch den Privatsektor mit ein.